Die Einwohnerzahl beträgt 8,3 Millionen, die Bevölkerungsdichte 99 Einwohner/km². Etwa 25 % der Bevölkerung leben in der Bundeshauptstadt Wien.
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Die Österreicher haben zu 98 % Deutsch als Muttersprache; der Rest entfällt auf kroatische, slowenische, ungarische und tschechische Minderheiten. Rund 75 % aller Österreicher gehören der römisch-katholischen Kirche an, etwa 5 % sind Protestanten.
Mit Ausnahme von Vorarlberg und einem kleinen Teil Tirols, die alemannisch sind, hat der bayerische Stamm den Grundstock der österreichischen Bevölkerung gebildet, was vor allem am Dialekt der Österreicher bemerkbar ist.
In Tirol und Salzburg wie auch in Vorarlberg wurde eine rätoromanische Vorbevölkerung überlagert und verschwand allmählich. In Kärnten und der Steiermark, trafen die Bayern in karolingischer Zeit auf eine slawische Bevölkerung, die ihrerseits keltoromanische Reste vorgefunden hatte.
In den Siedlungsräumen der Karolinger sind Weiler und Haufendörfer mit meist kleingeteilten Block- und Blockstreifenfluren typisch, während sich die Gebiete der hochmittelalterlichen Kolonisation im östlichen Flachland durch planmäßig angelegte Straßen- und Angerdörfer mit großzügigen Gewannfluren auszeichnen. Der Gebirgsraum wurde in mehreren Phasen durch Einödhöfe erschlossen.
Hinsichtlich der Städte zeigt sich nur im Alpenvorland eine gewisse Siedlungskontinuität seit römischer Zeit (Salzburg, Wels, Linz, St. Pölten, Wien, Bregenz), im Inneren der österreichischen Alpen fehlt eine solche.