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Niederösterreich - HINWEISE

Niederösterreich, das Kernland Österreichs, war schon in prähistorischer Zeit besiedelt.

Auf die Illyrer und Kelten folgten die Römer, die von Süden bis zur Donau vordrangen. Zur Sicherung dieser natürlichen Grenze wurde unter anderem das Legionslager Carnuntum errichtet. Mit der Völkerwanderung endete die Römerherrschaft.

Die Besiedlung durch die Bajuwaren im 6. Jh. wurde mit dem Eindringen von Awaren und Slawen unterbrochen. Erst die Siege von Kaiser Karl dem Großen und die von ihm gegründete Ostmark festigten die Herrschaft über das Land.

Das Reitervolk der Magyaren wurde 955 durch Otto den Großen in der Schlacht bei Augsburg besiegt. 976 verlieh sein Sohn Otto II. dem Babenberger Grafen Leopold die Ostmark.
Nach dem Aussterben der Babenberger gewann der zum deutschen Kaiser gewählte Rudolf von Habsburg das Herzogtum (1278).

Ende des 15. Jh.s eroberten die Ungarn unter Matthias Corvinus fast ganz Niederösterreich, bis Kaiser Maximilian I. die Herrschaft der Habsburger wieder herstellte.

Zweimal verwüsteten die Türken, die 1529 und 1683 bis Wien vorrückten, das Land.

Das 18. Jh. war eine Zeit wirtschaftlicher und kultureller Blüte, bis in den Jahren 1805 und 1809 die Franzosenkriege auch Niederösterreich in Mitleidenschaft zogen.

Nach dem Zerfall der Donaumonarchie 1918 wurde Niederösterreich ein eigenes Bundesland der Republik Österreich. 1986 wurde St. Pölten zur Landeshauptstadt gewählt.

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