Spuren von Leben lassen sich in Oberösterreich in etwa bis zum Erdaltertum, in den Gesteinen des Böhmischen Massivs, zurückführen.
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Die in den Kalkalpen vorhandenen Ablagerungen werden dem Erdmittelalter zugerechnet. Der jüngste Teil des Landes, das Alpenvorland, entstand während der Erdneuzeit. Vor 2,5 Millionen Jahren kommt es aufgrund der weltweiten Abkühlung zum Eiszeitalter. Während der Vereisungsperioden vor ca. 600.000 Jahren hinterlassen die Alpengletscher ihre Spuren bis ins obere Innviertel. In den Schmelzperioden (vor 20.000 Jahren) geraten im Mühlviertel gewaltige Block- und Schotterströme in Bewegung. Etwa 8.000 Jahre später breiten sich wieder Holzgewächse aus. Ab der Jungsteinzeit wird der Mensch sesshaft und greift zunehmend in die natürliche Entwicklung ein.