Oberösterreich war schon immer Zentrum österreichischer Literatur. Der weite Bogen der Literaturlandschaft geht vom Mittelalter bis hin zur Gegenwart.
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Ein Beispiel für die Literaturpflege in Klöstern ist die Bibliothek im Stift Kremsmünster, wo die berühmte Evangelienhandschrift "Codex Millenarius" aufbewahrt wird. Im Mittelalter war der bekannteste "oberösterreichische Literat" der Minnesänger Dietmar von Aist. 1501 kam Conrad Celtis´ Schauspiel "Ludus Dianae" zu einer vielbeachteten Aufführung. Vertreter der Barockzeit sind die Romanciers Beer und Rettenbacher. Das Zeitalter der großen Literaten des Landes beginnt im 19. Jhdt. mit Franz Stelzhamer und dem Spätklassiker Adalbert Stifter. In den letzten Jahrzehnten sorgten die Werke Thomas Bernhards über die Grenzen hinaus für Beachtung.